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Fachberichte > Altlasten

Altlasten

Der frühere Umgang mit umweltgefährdenden Stoffen stellt heute ein Risiko dar. Die Altlastenfachleute in den Kantonen arbeiten dieses Erbe heute nach den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen seit 1991 schrittweise, systematisch und effizient auf. 
 
Von Altlasten spricht man, wenn auf einem Areal Schadstoffe vorhanden sind, die nicht zurückgehalten werden können. Durch ihre Freisetzung gefährden sie die Umwelt. Altlasten sind nach dem Gesetz sanierungsbedürftige belastete Standorte. Die Sanierung kann durch die Entfernung der Schadstoffe (Dekontamination) oder durch die Verhinderung der Freisetzung der Schadstoffe (Sicherung) geschehen.



Altlastensanierung auf einem ehemaligen Industrieareal (Quelle: Joppen und Pita AG, Basel).

Belastete Standorte sind hingegen Areale, bei denen zwar Schadstoffe vorhanden sind, von denen aber momentan keine schädliche Freisetzung in die Umwelt stattfindet. Je nach Art und Schwere der Belastung ist ihre Entwicklung jedoch weiter zu überwachen. Bei der Mehrzahl der im Kataster erfassten belasteten Standorte muss eine Entfernung des belasteten Materials erst im Rahmen einer Umnutzung oder im Zuge eines Bauvorhabens erfolgen.