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Fachberichte > Elektrosmog

Elektrosmog

Anlagen zur Stromversorgung, Elektrogeräte und eine Vielzahl von Sendeanlagen für verschiedene Funkanwendungen erzeugen nichtionisierende Strahlung (NIS), auch als Elektrosmog bezeichnet. Je nach Intensität kann Elektrosmog die menschliche Gesundheit beeinträchtigen. Mit der NIS-Verordnung soll die Bevölkerung vor solchen negativen Auswirkungen geschützt werden.
 
Die vielfältigen Möglichkeiten der modernen Informations- und Kommunikationstechnik haben unseren Alltag in den letzten zehn Jahren grundlegend verändert. Der rasche Aufschwung der Mobiltelefonie oder des Internets sind dafür nur zwei Beispiele. Ob zu Hause, am Arbeitsplatz oder unterwegs, überall nutzen wir immer mehr elektrische Geräte und Funkanwendungen. Kehrseite dieser Entwicklung ist eine zunehmende Belastung der Umwelt durch nichtionisierende Strahlung (NIS).



Zum Schutz vor deren negativen gesundheitlichen Folgen hat der Bundesrat im Februar 2000 die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) in Kraft gesetzt. Die NISV legt Immissionsgrenzwerte fest, die die Bevölkerung vor den heute wissenschaftlich anerkannten Gesundheitsschäden schützen. Darüber hinaus enthält sie strenge Vorschriften für Anlagen - wie etwa Mobilfunkantennen, Rundfunksender oder Stromleitungen - an Orten, wo sich Menschen längere Zeit aufhalten (z.B. Wohnungen, Arbeitsplätze, Schulen, Spitäler). Durch diese Anlagegrenzwerte wird die Belastung im Sinne der Vorsorge noch strenger begrenzt. Für Mobilfunkantennen beispielsweise sind die Anlagegrenzwerte 10 mal strenger als die Immissionsgrenzwerte.
 
Links:
Lufthygieneamt beider Basel, Thema Elektrosmog:
» www.elektrosmog-basel.ch
 
Bundesamt für Umwelt (BAFU), Thema Elektrosmog:
» www.bafu.admin.ch/elektrosmog