Energie

Die Anstrengungen der beiden Basel im Energiebereich tragen Früchte:
Der Energiekonsum pro Kopf liegt unter dem Schweizer Durchschnitt und verringert sich weiter , trotz Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Wohnraumwachstum. Der Anteil der erneuerbaren Energien legt weiter zu. Noch bessere Energieeffizienz und höhere Anteile erneuerbarer Energie werden aber kontinuierlich angestrebt. Zielbild ist die nachhaltige 2000-Watt-Gesellschaft.
 
In der Schweiz sind es die Kantone, die beim Thema Energie in Gebäuden die staatlichen Rahmenbedingungen gestalten. Hier nutzten die beiden Basel den Spielraum und definieren für Neubauten und Umbauten griffige Regeln. Eine gute thermische Hülle (entsprechend der Minergie-Primäranforderung) und ein Mindestanteil erneuerbarer Energie fürs Brauchwarmwasser sind seit 2009 Standard. Damit auch die bestehenden Gebäude besseren Wärmeschutz und mehr erneuerbare Energie erhalten, haben beide Kantone attraktive Förderprogramme aufgelegt.  

 




Bei der Versorgung mit Elektrizität ist es der Bund, der die entscheidenden Rahmenbedingungen setzt. Nach den Ereignissen in Fukushima und den Entscheiden auf Bundesebene zum Atomausstieg legte der Kanton Basel-Landschaft seine Energiestrategie 2012 neu auf. Er unterstützt den Ausstiegsentscheid des Bundes. Dessen Hauptstrategie, die „Energiebedarfsreduktion“ durch Entkoppelung des Wirtschaftswachstums vom Energieverbrauch und durch Effizienzverbesserungen, will der Kanton Basel-Landschaft mit einer Verdreifachung der Wirkung des Förderprogramms „Baselbieter Energiepaket“ unterstützen und im kantonalen Handlungsfeld umsetzen. Eine Totalrevision des kantonalen Energiegesetzes befindet sich seit Sommer 2015 in der parlamentarischen Beratung. Der Kanton Basel-Stadt verfolgt mit seinen Industriellen Werken Basel, IWB, schon lange eine Politik der kernenergiefreien Versorgung. Die aktuell geplante Revision von Energiegesetz und –verordnung nimmt die zahlreichen parlamentarischen Vorstösse zum Thema, die Initiative „Basel erneuerbar“ sowie die Vorgaben der MuKEn 2014 auf.