Grenzüberschreitende Aspekte

Die Ausbreitung von Schadstoffen wird weder durch Kantons- noch durch Staatsgrenzen verhindert
 
Die Region Basel ist seit über 100 Jahren stark industrialisiert. Als Folge davon befindet sich in Basel-Stadt, in den angrenzenden Gemeinden auf der Landschaft, im Elsass und in Südbaden eine überproportional hohe Anzahl von belasteten oder zumindest potenziell belasteten Standorten. Von diesen Standorten können Schadstoffe ins Grundwasser gelangen. Da die Ausbreitung dieser Schadstoffe mit dem Grundwasser weder durch Kantons- noch durch Staatsgrenzen verhindert wird, besteht die Gefahr, dass auch das Grundwasser jenseits der jeweiligen Grenze beeinträchtigt wird.
 
Für die Bearbeitung von belasteten Standorten findet zwischen der französischen Umweltbehörde DREAL (Elsass), dem Landratsamt Lörrach (Südbaden) und den Umweltbehörden Basel-Landschaft und Basel-Stadt ein projektbezogener Informationsaustausch statt. Sowohl bei der Bearbeitung der Deponie Gravière Nord, le Letten und der Hirschackergrube hat sich gezeigt, dass Kantons- und Staatsgrenzen kein Hindernis bei der Altlastenbearbeitung darstellen.