Grundwasser

Grundwasser war in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft in den letzten Jahren in guter Qualität und ausreichender Menge vorhanden. Mit der Abgrenzung von Gewässerschutzbereichen und gezielten Qualitätskontrollen kann dieser Anspruch auch zukünftig erfüllt werden.

 


Vom Regen zum Grundwasser



Die überarbeitete Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 misst dem Grundwasserschutz grosse Bedeutung zu. Das Grundwasser wird als Teil des gesamten Wasserkreislaufs und als Grundlage für Ökosysteme betrachtet. In den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft trägt man diesen Anforderungen Rechnung, indem die ökologischen Ziele des Grundwasserschutzes möglichst flächendeckend umgesetzt und die Trinkwasserversorgung durch einen speziellen nutzungsorientierten Schutz gewährleistet werden.
 
Grundwasser steht in beiden Kantonen in ausreichender Menge zur Verfügung. Auch die Qualität ist nach wie vor gut. Zwischen den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt werden Messdaten von verschiedenen Stationen ausgetauscht. Mit der Ausscheidung von Gewässerschutzbereichen wurde ein umfassender und gezielter Schutz der Wasserqualität vor flächenhaft versickernden Schadstoffen gewährleistet.
 
Im Auftrag der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt führt das Geologische Institut der Universität Basel eine zentrale geologische Datenbank. Darin sind die Ergebnisse geologischer, hydrogeologischer und geotechnischer Erkundungen, Berichte und verschiedene Forschungsprojekte systematisch gesammelt und aufbereitet. Diese Datensammlung über den Untergrund der beiden Kantone und den Grenzbereich zu den Nachbarkantonen bildet bei vielen grösseren Planungs- und Bauvorhaben auch für den Grundwasserschutz eine unentbehrliche Arbeitsgrundlage.