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Fachberichte > Luft

Luft

Zahlreiche Massnahmen haben den Ausstoss von Luftschadstoffen je nach Schadstoff und Quellengruppe unterschiedlich stark reduziert. Die Luftqualität ist dadurch besser geworden. Zur Einhaltung der gesetzlich festgelegten Ziele (Immissionsgrenzwerte) sind noch weitere Verbesserungen der Luftqualität notwendig. Dies gilt insbesondere für die hohen Ozon-Konzentrationen in den Sommermonaten und die hohen Feinstaub-Belastungen, vor allem bei winterlichen Hochdrucklagen.
 
Verschiedene Verursachergruppen sind für die Luftschadstoffemissionen verantwortlich: Verkehr, Industrie, Gewerbe, Landwirtschaft und Haushaltungen. Der aktualisierte Luftreinhalteplan zeigt bei nahezu allen Schadstoffen und Verursachergruppen eine leicht rückläufige Tendenz der Emissionsfrachten. Doch die grossen Fortschritte der Jahre 1980-2000 lassen sich nicht im gleichen Mass fortsetzen.
 
Die Verminderung von Schadstoffemissionen konzentrierte sich in den vergangenen Jahren auf den Problemschadstoff PM10. Im Vordergrund stehen die Emissionen von Dieselruss, vornehmlich aus dem Strassenverkehr (Nutzfahrzeuge, Lastwagen, Busse) und auf Baustellen und ähnlichen Anlagen (dieselbetriebene Baumaschinen und -geräte). Als weitere wichtige PM10-Emittenten sind in der Landwirtschaft (Traktoren) und das Feuern mit Holz (Holzheizungen, Cheminée-Feuer, Feuern im Freien) auszumachen.
 
Die Luft ist immer noch in einem Mass belastet, dass gesundheitliche und ökologische Schäden hervorgerufen werden können. Insbesondere besteht bezüglich Stickoxiden, Feinstaub, Ozon sowie dem übermässigen Stickstoffeintrag durch Ammoniak grosser Handlungsbedarf. Mit dem Luftreinhaltplan 2004, dessen Aktualisierung 2007 und dem Luftreinhalteplan 2010 werden Wege gezeigt, wie die Ziele der Luftreinhaltung erreicht werden können.