Sanierung von Altlasten

Bisher mussten in den Kantonen Basel-Stadt und –Landschaft rund 80 belastete Standorte saniert werden. Dabei wurde entweder das belastete Material vollständig entfernt oder die Auswaschung von umweltgefährdenden Stoffen verhindert. 
 
Altlasten können Grundwasser und oberirdische Gewässer gefährden und zu Luftverunreinigen führen. Die umweltgefährdenden Stoffe müssen in solchen Fällen entweder beseitigt (Sanierung) oder deren Ausbreitung langfristig verhindert werden (Sicherung). Im Altlastenrecht gelten die Sanierung und die Sicherung als gleichwertige Massnahmen zur Wiederherstellung gesetzeskonformer Verhältnisse.

 


Sanierung einer Altlast auf einem Industrieareal (Quelle: Joppen und Pita AG, Basel)

Bei der Beurteilung, ob ein Standort saniert werden muss, orientieren sich die Behörden in Basel-Stadt und -Landschaft an den Vorgaben des Bundesamtes für Umwelt. Bis heute wurde in den Kantonen für rund 80 Standorte eine Sanierung nach Altlastenrecht verlangt. Bei mehr als der Hälfte dieser Standorte konnte die Sanierung bereits abgeschlossen werden. Bei den anderen Standorten laufen die Sanierungsarbeiten noch bzw. werden vorbereitet. Zum Beispiel wurden 2013/14 in Baselland vier Schiessanlagen erfolgreich saniert.
 
Andere Standorte müssen erst noch untersucht werden, um einen allfälligen Sanierungsbedarf abzuklären.