Strassenverkehrslärm

Der stetig steigende Verkehr auf den Nationalstrassen führt zu umfangreichen Lärmsanierungen. Im Kanton Basel-Landschaft sind diese weitestgehend durch den Bau von Lärmschutzwänden abgeschlossen. Im Erhaltungsabschnitt Basel-Augst wird zusätzlich ein lärmarmer Strassenbelag eingebaut.

 


Nationalstrasse A2 Bereich Breite Gellert


Im Kanton Basel-Stadt reichen die bestehenden Lärmschutzmassnahmen entlang der Nationalstrasse (Osttangente) nicht mehr aus, um die Immissionsgrenzwerte einzuhalten. Im Rahmen von Erhaltungsmassnahmen wurden in der Breite und im Bereich Gellertdreieck bestehende Wände durch neue ersetzt, erhöht und verlängert. Seit dem 1.1.2008 ist der Bund für die Lärmsanierung der Nationalstrassen zuständig. Konkrete Pläne für eine Lärmsanierung liegen noch nicht vor, werden jedoch im Rahmen der Studien zur Kapazitätserweiterung der Osttangente (N2) Massnahmen geprüft.

 

Bei den übrigen Strassen können in der Regel keine Lärmschutzwände zur Lärmminderung gebaut werden und dort wo die Voraussetzungen für Lärmschutzwände gegeben sind, gibt es darüber oft heftige Kontroversen. Schallschutzfenster als Ersatzmassnahme sind dann dort, wo die Alarmwerte überschritten sind, die einzige Möglichkeit Wohnräume vor übermässigem Lärm zu schützen. Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt hat Ende 2004 einem Programm zugestimmt, welches erlaubt, Beiträge an die Einbaukosten von Schallschutzfenstern schon ab 67 Dezibel Lärmbelastung (also unter dem Alarmwert, aber über dem Immissionsgrenzwert) zu leisten.